Musiktherapie

Musiktherapie ist ein wissenschaftlich fundiertes, künstlerisch-therapeutisches Verfahren, bei dem Musik gezielt eingesetzt wird, um seelische, körperliche und soziale Prozesse positiv zu beeinflussen. Dabei geht es nicht um musikalische Leistung, sondern um das Erleben von Musik – etwa durch Hören, Improvisieren, Singen oder Musizieren mit einfachen Instrumenten. Die Beziehung zwischen Therapeut und Patient sowie die individuellen Reaktionen auf Musik stehen im Mittelpunkt.

Ziel der Musiktherapie ist es, Menschen beim Ausdruck und bei der Verarbeitung von Gefühlen zu unterstützen, innere Spannungen zu regulieren und Ressourcen zu stärken. Sie kann unter anderem bei psychischen Erkrankungen, neurologischen Störungen, chronischen Schmerzen, Entwicklungsstörungen oder in der Palliativ- und Rehabilitationsmedizin eingesetzt werden. Musik wirkt dabei auf mehreren Ebenen zugleich: emotional, körperlich, kognitiv und sozial.

Ihre Wurzeln reichen weit zurück – schon in der Antike wurde Musik eine heilende Wirkung zugeschrieben. Als eigenständige therapeutische Disziplin entwickelte sich die Musiktherapie jedoch erst im 20. Jahrhundert, insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg, als Musik zur Behandlung von Kriegsversehrten eingesetzt wurde. In den folgenden Jahrzehnten wurde sie durch psychologische, medizinische und musikpädagogische Ansätze weiterentwickelt und schließlich als eigenständiger Gesundheitsberuf etabliert.

Kontakt

Ihre Ansprechpartnerin

Eine Frau mit Brille, blauer Jacke und Ohrringen zeigt mit ihrem Finger nach oben in einem hellen Raum.

Désirée Eisenmann

Tel. 07472-9645537
oder
0157-36513836
eisenmann@praxis-ef.de

Anfrage

Kontakt